Figurenpaare merken im Einstellungstest üben
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In der Lernphase siehst du ein Raster mit Figurenpaaren — zwei Formen gehören fest zusammen. Später wird dir nur eine Figur gezeigt, und du suchst aus mehreren Optionen die Figur, die in der Lernphase genau mit ihr gepaart war (nicht nur „ähnlich“). Es geht um visuelles Kurzzeitgedächtnis, genaue Paarungen und saubere Unterscheidung von Distraktoren. Ohne Notizen musst du dir Form, oft auch Füllung, Größe und Ausrichtung merken.
So gehst du vor
Lies die Anweisung: Ob Füllung, Größe, Zusatz (Zahlen, Buchstaben) oder Position mitgelernt werden soll — das entscheidet die richtige Antwort
Geh die Paare systematisch durch (z. B. Zeile für Zeile) und bilde pro Paar ein klares inneres Label („Kreis–Hausform“, „Stern–Rechteck“)
Merke dir bei schwierigen Formen markante Merkmale (Ecken, Symmetrie, Öffnungen, Proportion) statt langer Namen
Trenne Dein Paar von Nachbar-Distraktoren: viele Fehler entstehen, weil eine Form aus einem anderen Paar optisch „auch passt“
In der Abfrage: alle Optionen kurz prüfen — die richtige Paarung ist exakt wie gelernt, nicht semantisch plausibel
Einfache geometrische Formen
Die Paare bestehen aus klar benennbaren Grundfiguren wie Kreis, Quadrat, Dreieck, Raute oder Trapez — du kannst sie verbal kodieren („Dreieck gehört zur Achteck-Form“). Kernmechanik:Paaridentität schlägt Formklasse; ein anderer Kreis aus einem fremden Paar bleibt falsch, selbst wenn er „auch ein Kreis“ ist. Mini-Beispiel: Gelernt Kreis ↔ keilförmige Ausschnittform — eine Option mit demselben Kreis, aber einer anderen Ausschnittform aus einer anderen Zeile ist falsch.
Komplexe und abstrakte Formen
Hier sind Stern, Kreuz, Pfeil, Zylinder, Doppelformen oder I-Träger dabei — Benennungen werden schwammig, du musst rein visuell speichern. Kernmechanik:Gesamtgestalt und charakteristische Silhouette statt Worte; wiederhole die Form imaginär nach (Kontur zeichnen). Mini-Beispiel: Eine Sanduhr war mit einem breiten Balken gepaart — ein Distraktor zeigt dieselbe Sanduhr mit einem anderen Balken aus dem Raster.
Füllung und Ausrichtung als Fallen
Distraktoren zeigen oft die scheinbar gleiche Figur in anderer Füllung (ausgefüllt vs. nur Umriss) oder gedreht/gespiegelt. Kernmechanik: du merkst dir Form + Füllzustand + Drehlage als ein Paket. Mini-Beispiel: Gelernt geschlossenes Dreieck links und Partner offenes Parallelogramm — eine Option bietet dasselbe Dreieck, aber umrissen statt voll — das ist nicht die Lernphase-Antwort, wenn du die Füllung einprägen solltest.
Größen- und Skalierungsvarianten
In den Optionen taucht die richtige Form mit falscher Größe auf — klein vs. groß vs. mittel. Kernmechanik: neben der Paarung speicherst du relative Größe im Raster („unser Kreis war klein, das Dreieck groß“). Mini-Beispiel: Kleiner Kreis zu großem Trapez gelernt — der Distraktor mittelgroßer Kreis + gleiches Trapez wirkt verführerisch, ist aber keine exakte Wiederholung, wenn Größe zur Aufgabe gehört.
Zahlen- und Buchstabenzuordnung
Figuren tragen Ziffern oder Buchstaben; abgefragt wird Figur → Zeichen oder Zeichen → Figur — es gibt keine Logikregel, nur Auswendiglernen. Kernmechanik:bimodales Gedächtnis — dieselbe Figur mit falscher Zahl ist eine klassische Falle. Mini-Beispiel: Stern = 7 und Kreis = M; bei der Frage „Welche Zahl zum Stern?“ ist 7 richtig, nicht 3, die zu einem anderen Stern gehörte.
Zusammengesetzte Figuren (Innen- und Außenform)
Du lernst Paare aus zusammengesetzten Figuren — z. B. Kreis im Quadrat oder Dreieck in Hexagon. Distraktoren vertauschen innen/außen, ändern die Außenform oder die Innenform separat. Kernmechanik: Speichere Außenform und Innenform als zwei getrennte Anker, dann prüfe beim Abruf beide einzeln. Mini-Beispiel: Gelernt Stern im Quadrat — ein Distraktor zeigt Stern im Kreis (gleiche Innenform, andere Außenform) — nur Stern im Quadrat ist exakt richtig.
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