Labyrinth im Einstellungstest üben
Wie der Aufgabentyp funktioniert und wie du dabei vorgehst. Danach folgen Beispielaufgaben mit Lösung.
Du verfolgst Wege durch ein Labyrinth: zum richtigen Ausgang, auf der kürzesten Route, mit Einbahn-Pfeilen oder nach einer Drehung.
Folge dem Gang Schritt für Schritt bis zum Ende, nicht nach Gefühl.
Falsche Ausgänge liegen in Bereichen ohne Verbindung zum Eingang.
Länge heißt Zahl der Schritte, nicht Strecke nach Augenmaß.
Gegen eine Pfeilspitze darfst du nie gehen.
Bei einer Drehung bewegen sich Wände, Eingang und Ausgang gemeinsam.
Kommst du nicht weiter, verfolge den Weg rückwärts vom Ziel aus.
So gehst du vor
Lies, was gefragt ist: Ausgang, kürzeste Route, Anzahl oder passendes Bild.
Finde Eingang und Ziel und merke dir Zusatzregeln wie Einbahn-Pfeile.
Führt ein Gang in eine Sackgasse, geh zur letzten Abzweigung zurück.
Zähle oder vergleiche erst, wenn der Weg feststeht.
Probe: Fahre die Lösung einmal ganz nach und prüfe jede Regel.
Den erreichbaren Ausgang finden
Vom Pfeil führt genau ein Weg zu einem Ausgang, alle anderen sind durch Wände abgeschnitten.
Pfeil links, Ausgang 1 oben, 2 rechts, 3 unten
Rückwärts von 1 und von 3 bist du nach wenigen Feldern eingeschlossen.
Vom Pfeil aus erreichst du nur Ausgang 2.
Den Ausgang wählen, der am nächsten liegt oder in die passende Richtung zeigt.
Die kürzeste Route finden
Zähle für jede farbige Route die Schritte, die Route mit den wenigsten ist die kürzeste.
Schritt: ein Segment zwischen zwei Knotenpunkten, also von einem Feld ins nächste.
Gerade Stücke zählst du am schnellsten an den Feldern entlang.
Drei Routen vom Pfeil zum Ziel
A: 13 Schritte, B: 9 Schritte, C: 11 Schritte
Am kürzesten ist Route B.
Nach Kurven oder Fläche schätzen. Eine Route mit vielen Kurven kann trotzdem kürzer sein.
Vollständige Theorie in der App
Den Rest der Theorie mit allen Lösungswegen findest du in der App.
