Labyrinth im Einstellungstest üben
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Bei Labyrinth-Aufgaben geht es darum, Eingänge, Ausgänge und Weglogik sicher zu erkennen — mal als klassisches Gitterlabyrinth, mal als Linien folgen, mal mit Zusatzregeln wie Einbahnrichtungen oder Vergleichen mehrerer Bilder. Die zentrale Arbeitshaltung ist kontinuierlich weiterdenken: an jeder Kreuzung bewusst entscheiden, den Weg nicht nur anzudeuten, sondern bis zum Ziel durchzuspielen. In echten Tests wechseln Größe, Verdichtung und Zusatzinfos; die Prinzipien bleiben gleich.
So gehst du vor
Lies zuerst Eingang/Ausgang, Beschriftungen und Sonderregeln (Einbahn, „kürzester Weg“, „nur eine Abbildung ist lösbar“).
Markiere dir gedanklich den Start und verfolge den Weg schrittweise — bei Linien: nie die Spur wechseln, auch wenn sich andere Linien kreuzen.
Bei Alternativen: entscheide regelbasiert (z. B. Pfeilrichtung, Länge in Gitterschritten, topologische Durchgängigkeit) statt „nach Gefühl“.
Kontrolliere am Ende, ob das Ergebnis alle Regeln gleichzeitig erfüllt (nicht nur „irgendwie nah dran“).
Labyrinth-Ausgang finden
Der Pfeil markiert den Eingang; nummerierte Ausgänge liegen typischerweise gegenüber. Dein Job ist, den durchgehenden Korridor zu verfolgen und den Ausgang zu treffen, der wirklich erreichbar ist — nicht den, der optisch „in die richtige Richtung“ zeigt. Im Bild zeigt der rote Eingangspfeil links in das Raster; der blaue, gestrichelte Weg endet am hervorgehobenen Ausgang 3, während 1 und 5 alternative, vom Eingang aus nicht erreichbare Ausgänge sind — das ? steht symbolisch für die gesuchte Ausgangsnummer.
Kürzester Weg im Labyrinth
„Kürzeste Route” heißt meist: Gitterschritte (Kanten) zählen — nicht Flächen schätzen und nicht nur „wenig Kurven” zählen. Vergleiche systematisch die farbig markierten Alternativen und entscheide numerisch, wenn die Aufgabe Längen verlangt. Im Bild sind die drei Routen A, B und C farbig getrennt; C (amber) hat mit 22 Schritten die geringste Länge (A: 26, B: 24) — C ist die einzige Variante ohne Umwege. Auf einem 12×10-Gitter ist die kürzeste monotone Route 22 Schritte lang; C gewinnt nicht wegen der Treppenform, sondern weil A und B zusätzliche Umwege enthalten. Die Routenfarben entsprechen den live verwendeten Tönen magenta (A) / cyan (B) / amber (C), damit die Linien sich nicht mit der Wandfarbe überlagern; die Mess-Regel bleibt gleich: Schritte zählen, nicht Kurven.
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