Signalpfad im Einstellungstest üben

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📋 33 Übungsreihen📊 Mittel ca. 20 Sek. / Frage
THEORIE

Bei Signalpfad gehst du schrittweise durch ein Raster: Du startest an einem markierten Randfeld mit vorgegebener Blickrichtung und bewegst dich immer genau ein Feld vorwärts. Liegt auf dem betretenen Feld ein farbiger Punkt, drehst du deine Richtung nach einer festen Regel — ohne noch einmal zu laufen. Typische Raster reichen von 3×3 bis 5×5; manche Varianten nutzen vier Farben, Blockfelder oder Rückwärtslogik.

So gehst du vor

1

Trage dir Startfeld und Startblick ein und markiere dein aktuelles Feld und deine aktuelle Richtung

2

Mache einen Vorwärtsschritt auf das Nachbarfeld in Blickrichtung — stoppe, wenn dieser Schritt aus dem Raster führen würde

3

Wenn das neue Feld ein Signal hat, drehesofort nach der Farbregel (Rot rechts, Grün geradeaus, Blau links, Gelb Wende — nur wenn genannt)

4

Ignoriere Deko-Signale und Nachbarfelder, die nicht auf deinem tatsächlichen Weg liegen — nur die besuchten Felder zählen

5

Prüfe am Ende gezielt die Frage: Zielfeld, Anzahl Signale, Blickrichtung, Pfadlänge oder Fehlersignal — und kontrolliere die letzten 1–2 Drehungen noch einmal

6

3×3 (Basis, SP-01) — kurze Pfade von 2–4 Schritten; oft genügt ein einziges Signal, um das Ziel zu bestimmen. Beispiel: Start A1 mit Blick Osten, Rot in B1 dreht dich rechts → du läufst nach Süden über B2 weiter und endest in B3.

7

3×3 erweitert (SP-02) — gleiches Raster, aber dichter besetzt mit Signalen und Deko; lies sorgfältig, welche Felder du wirklich betrittst.

8

4×4 (SP-03) — mehr Platz, mehr Deko-Signale neben dem Pfad; die Grundregeln bleiben identisch, aber die Mitführung der Zwischenrichtung wird wichtiger.

9

5×5 (komplex) — bis zu 6–8 Schritte; fixiere dir bei jedem Signal kurz die neue Richtung (N/O/S/W), bevor du weitergehst.

Zellbezeichnungen und Leserichtung

Felder werden nach einem festen Schema benannt: Der Buchstabe steht für die Spalte (A, B, C …), die Zahl für die Zeile (1, 2, 3 …). C2 heißt also: Spalte C, Zeile 2. So bezeichnet jede Aufgabe ihre Felder eindeutig, egal ob das Raster 3×3 oder 5×5 ist. Jeder Stem beginnt mit dieser Zellkonvention — du musst sie nicht raten.

Signalregeln auf dem Raster (Rot · Grün · Blau)

Die drei Grundfarben steuern die Drehung nach dem Betreten eines Feldes:Rot dreht rechts um 90°, Grün lässt die Richtung unverändert, Blau dreht links um 90° — immer relativ zu deiner aktuellen Blickrichtung, nicht „absolut“ auf dem Blatt. Der Pfad endet, sobald der nächste Schritt aus dem Gitter führen würde.

Vier-Farben-Navigation mit Gelb (Wende, SP-04)

Kommt Gelb hinzu, bedeutet der Punkt eine Wende um 180°: Wie ein U-Turn — schnell vergessen, weil die anderen Farben nur 90°-Drehungen sind. In Vier-Farben-Aufgaben ist mindestens eine Gelb-Wende Teil der Lösung; Gelb liegt nie rein dekorativ auf dem Gitter. Cycle-Termination: Würde die Wende auf ein bereits durchlaufenes Feld zurückführen, endet der Pfad auf dem Gelb-Feld — ohne weiteren Schritt.

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