Fehlerkorrektur im Einstellungstest üben
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Bei Fehlerkorrektur siehst du pro Aufgabe ein vorgegebenes Wort und vier Schreibweisen — teils falsch geschrieben, teils schon richtig. Genau eine der vier Optionen ist regelgerecht; du wählst diese bzw. bestätigst sie, ohne den vorgezeigten Satzkontext zu verfälschen. Die Prüfung testet vor allem Fremdwörter, typische Konsonanten- und Vokalfallen, ß-Regeln, Zusammensetzungen und manchmal Fallen, die gar keine Korrektur brauchen.
So gehst du vor
Lies das vorgegebene Wort und entscheide: handelt es sich um ein Schreibproblem oder um eine Zusammensetzung/Fuge?
Prüfe Herkunftshinweise (griechisch ph/th/y, französische Doppelkonsonanten, lateinische rr/ss) und Länge der Vokale (ie, h als Dehnungszeichen, ß nach langem Vokal).
Folge der Musterkarten von Fremdform über Wortstamm (Vokale, Verdopplung, v/f) und s, ss, ß (inkl. -nis / -schaft) bis zu Komposita (Dreifachbuchstaben, Fugenelement, Zusammen- vs. Getrenntschreibung) — derselbe Ablauf wie bei den Karten unten. Ergänze in der Aufgabe keinen Zusatztext, der dort nicht sichtbar ist.
Wenn nichts passt: zweite Lesart — ist das Wort vielleicht schon korrekt? Dann nichts erzwingen.
Vergleiche deine Lösung lautlich und buchstäblich mit einer bekannten Standardform (Duden o. Ä.) — Plural und Endung mitdenken (-nis, -tion, -enz).
Fremdwörter: Herkunft entscheidet die Buchstaben
Fremdwörter aus Griechisch, Latein, Französisch oder Italienisch behalten oft fremde Buchstabenmuster — ph, th, rh, y, stummes h oder Doppelkonsonanten sind kein Zufall. Wer sie durch einfache deutsche Lautschrift ersetzt, erzeugt plausible, aber falsche Formen. Beispiel: Sympathie — nicht Sympatie; Rendezvous — nicht Randevouz; Mozzarella — nicht Mozarrella.
Deutsche Wörter: Verdopplung, Vokale, v/f
Bei einheimischen Wörtern entscheiden Konsonantenverdopplung, Vokalschreibung (ie vs. i, ä vs. e), Umlaute und manchmal v/f über Richtig oder Falsch. Kurz mitsprechen hilft wenig, wenn die Schreibkonvention feststeht — du brauchst die gelernte Form. Beispiel: penibel — nicht pennibel; Maschine — nicht Maschiene; exklusiv — nicht exklusif.
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