Gegenteile im Einstellungstest üben
Die wichtigsten Regeln mit Beispielen, danach Übungsaufgaben, wie sie im Deutschteil vorkommen.
Du suchst zu einem Wort das Antonym, also das Wort mit der umgekehrten Bedeutung. Manchmal suchst du ein Gegensatzpaar in einer Wortliste.
Das Gegenteil kehrt dieselbe Eigenschaft um, nicht irgendeine.
Gleiche Wortart: Adjektiv zu Adjektiv, Verb zu Verb, Substantiv zu Substantiv.
Synonyme und Wörter aus demselben Thema sind kein Gegenteil.
Bei Vorsilben zählt nur die Bildung, die es wirklich gibt.
Mach die Probe mit dem Satz „X ist das Gegenteil von Y“.
So gehst du vor
Bestimme die Wortart des Stichworts.
Sag in einem kurzen Satz, was das Wort meint. Fremdwörter übersetzt du zuerst.
Benenne die Achse, etwa Dicke, Tempo, Richtung oder Haltung.
Streiche Synonyme und Wörter, die eine andere Achse treffen.
Probe: „X ist das Gegenteil von Y“ muss ohne Einschränkung stimmen.
Gegenteil zu Alltagsadjektiven
Das Gegenteil liegt auf derselben Achse wie das Stichwort, nur am anderen Ende.
Mehrdeutige Wörter: Der Zusatz in der Frage legt die Achse fest, etwa Klang oder Geschmack.
Starke Wörter brauchen ein ebenso starkes Gegenteil.
Was ist das Gegenteil von „dick“: leicht, dünn, klein oder fett?
leicht und klein liegen auf anderen Achsen, fett liegt am selben Ende.
Das Gegenteil ist dünn.
„leicht“ wählen, obwohl es das Gegenteil von „schwer“ ist, nicht von „dick“.
Charakter und Haltung umkehren
Bei Charakterwörtern kehrst du genau diese Haltung um, nicht einfach irgendetwas Negatives.
Das Gegenteil hat oft einen ganz anderen Stamm. Nur manchmal reicht „un-“ oder „in-“.
Prüfe, ob die Option dieselbe Eigenschaft beschreibt oder eine Stimmung, einen Zustand oder ein Tempo.
Was ist das Gegenteil von „fleißig“: faul, müde, langsam oder ruhig?
müde ist ein Zustand, langsam ein Tempo, ruhig ein Temperament.
Das Gegenteil ist faul.
Ein Wort nur deshalb wählen, weil es negativ klingt.
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