Infinitive im Einstellungstest üben
Die wichtigsten Regeln mit Beispielen, danach Übungsaufgaben, wie sie im Deutschteil vorkommen.
Du bekommst eine gebeugte Verbform und suchst ihre Grundform, den Infinitiv. Dazu führst du den Stammvokal zurück und prüfst die Optionen.
Starke Verben wechseln den Stammvokal: Führ ihn auf den Infinitiv zurück.
Präsens mit Vokalwechsel: Die ich-Form zeigt den Infinitiv-Vokal, er sieht → ich sehe.
Partizip II: ge- weglassen, die Vorsilbe davor behalten.
Untrennbare Vorsilben wie ver- oder be- und das Wort „sich“ bleiben im Infinitiv.
Prüf rückwärts: Ergibt deine Option genau die Form aus der Aufgabe?
So gehst du vor
Bestimme die Form: Präsens, Präteritum, Partizip II oder Konjunktiv.
Lass Personalendung und ge- weg, behalte Vorsilbe und „sich“.
Führ den Stammvokal auf den Infinitiv zurück.
Probe: Bilde von deiner Option dieselbe Form wie in der Aufgabe.
Präteritum starker Verben
Im Präteritum wechselt der Stammvokal, und für den Infinitiv setzt du den Vokal der Grundform wieder ein.
Derselbe Vokal kann aus verschiedenen Grundformen kommen: rieb (reiben), briet (braten).
Bei mehreren ähnlichen Optionen bildest du von jeder das Präteritum.
flog: fliegen, fliehen oder fließen?
fliehen → floh, fließen → floss
fliegen → flog: fliegen
Nur nach dem Anfang des Wortes gehen. Ähnlich klingende Verben haben oft ein ganz anderes Präteritum.
Präsens mit Vokalwechsel
Viele starke Verben wechseln in der du- und er-Form den Vokal, der Infinitiv hat den Vokal der ich-Form.
e wird zu i oder ie: er sieht, ich sehe → sehen
a, au und o bekommen einen Umlaut: er wäscht, ich wasche → waschen
er befiehlt
ich-Form: ich befehle
befehlen
Ein ähnlich klingendes Verb ohne Vokalwechsel wählen. Prüf, ob es wirklich diese er-Form bildet.
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