Leseverstehen im Einstellungstest üben
Die wichtigsten Regeln mit Beispielen, danach Übungsaufgaben, wie sie im Deutschteil vorkommen.
Du beantwortest Fragen zu Sachtexten, Erzählungen, Gesetzen und Dienstanweisungen. Jede richtige Antwort lässt sich im Text belegen.
Die richtige Antwort steht im Text, nicht im Vorwissen.
Eine Aussage ist belegt, widersprochen oder nicht erwähnt.
Kleine Wörter entscheiden: nur, außer, grundsätzlich, alle, nie.
Die Hauptaussage gilt für den ganzen Text, nicht für einen Absatz.
Frag nicht „Klingt das richtig?“, sondern „Wo steht das?“
So gehst du vor
Lies den Text ganz und fasse ihn in einem Satz zusammen.
Lies die Frage: Geht es um das Ganze, ein Detail oder eine Folgerung?
Such die Stelle mit den Schlüsselwörtern der Frage.
Vergleiche jede Option Wort für Wort mit dieser Stelle.
Probe: Kannst du den Satz zeigen, der deine Antwort belegt?
Details im Text finden
Detailfragen beantwortest du nur mit dem, was im Text steht, nicht mit Vorwissen.
Such die Namen, Zahlen, Orte und Zeiten aus der Frage im Text.
Manchmal musst du rechnen: Beträge addieren, Personen abziehen.
Bei Warum-Fragen suchst du „weil“, „da“ oder „deshalb“.
„Zum Sommerfest kamen zwölf Gäste. Drei waren Nachbarn, die übrigen Kolleginnen.“ Wie viele Kolleginnen kamen?
„die übrigen“ heißt: alle außer den Nachbarn.
12 - 3 = 9
Aussagen prüfen: belegt, widersprochen, nicht erwähnt
Jede Aussage wird vom Text belegt, vom Text widerlegt oder kommt darin gar nicht vor.
Bei der Meinung des Verfassers heißt das: Ja, Nein oder Nicht zu entscheiden.
„Der neue Spielplatz ist ein Gewinn für das Viertel. Nur die Öffnungszeiten sind zu kurz.“
„Der Autor findet den Spielplatz gut“: Ja.
„Er findet alles daran gelungen“: Nein, die Öffnungszeiten stören ihn.
„Er will einen zweiten Spielplatz“: Nicht zu entscheiden.
„Nicht erwähnt“ und „widersprochen“ verwechseln.
Vollständige Theorie in der App
Den Rest der Theorie mit allen Lösungswegen findest du in der App.
