Satzbau im Einstellungstest üben
Die wichtigsten Regeln mit Beispielen, danach Übungsaufgaben, wie sie im Deutschteil vorkommen.
Du ordnest Satzteile und Sätze, füllst Lücken, formst um und findest Fehler im Satzbau.
Im Aussagesatz steht das gebeugte Verb an zweiter Stelle.
Davor steht genau ein Satzglied, auch ein ganzer Nebensatz.
Im Nebensatz steht das gebeugte Verb am Ende.
Die Konjunktion wählst du nach dem Sinn.
Was du gemeinsam an den Satzanfang schieben kannst, ist ein Satzglied.
So gehst du vor
Such das gebeugte Verb und das Subjekt.
Fass zusammen, was zusammengehört.
Klär die Satzart: Aussage, Frage oder Nebensatz?
Probe: Lies die Lösung leise. Klingt sie wie ein normaler Satz?
Satzteile zu einem Aussagesatz ordnen
Im Aussagesatz steht das gebeugte Verb an zweiter Stelle, Infinitiv, Partizip oder Verbzusatz rücken ans Ende.
Das Vorfeld vor dem Verb füllt genau ein Satzglied.
Verb und Verbende bilden die Satzklammer, dazwischen liegt das Mittelfeld.
Was zusammengehört, bleibt zusammen: „im Streit mit dem Nachbarn“.
aufräumen / will / Paul / am Samstag / seinen Keller
„will“ an Stelle zwei, „aufräumen“ ans Ende, ein Satzglied davor.
Am Samstag will Paul seinen Keller aufräumen.
Zwei Satzglieder vor das Verb stellen.
Sätze zu einem Text ordnen
Rückverweise wie „dieser“, „dabei“ oder „daher“ brauchen einen passenden Satz davor.
Der erste Satz nennt das Thema und verweist auf nichts davor.
„Gleichzeitig“ und „zudem“ ergänzen, „daher“ zieht eine Folge.
„Allerdings“, „jedoch“ und „dennoch“ schränken ein.
Paare wie „zum einen … zum anderen“ stehen direkt nacheinander.
A) Deshalb öffnet sie um sechs. B) Die Bäckerei am Markt hat viele Stammkunden. C) Diese kaufen vor der Arbeit ein.
„Diese“ meint die Kunden aus B, „Deshalb“ folgt aus C.
B, C, A
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