Teamverhalten im Einstellungstest üben
Wie solche Fragebögen aufgebaut sind, dazu Beispielfragen mit einer Einordnung der Antworten.
Du wählst in Teamszenen die beste Reaktion und kennst Modelle wie Tuckman, Glasl und Lewin.
Teamfördernd: abstimmen, Wissen teilen, Hilfe anbieten, sachlich widersprechen.
Teamhemmend: Alleingang, Wissen horten (Informationssilos), dominieren, andere abwerten.
Probleme sprichst du früh und direkt an.
Kritik betrifft das Verhalten, nie den Charakter.
Gut ist, was dem gemeinsamen Ziel dient und alle einbindet.
So gehst du vor
Kläre, wer beteiligt ist und was das Ziel ist.
Streiche Optionen mit Schweigen, Alleingang, Bloßstellen oder Schuldzuweisung.
Bei Wissensfragen: Ordne das Stichwort dem Modell zu.
Probe: Stärkt die Antwort Vertrauen und Information im ganzen Team?
Teamförderndes und teamhemmendes Verhalten erkennen
Teamfördernd ist, wer abstimmt, Wissen teilt und sachlich widerspricht, teamhemmend, wer allein entscheidet oder andere verdrängt.
Einzelgänger: entscheidet ohne Rücksprache, gibt bei Misserfolgen anderen die Schuld.
Bedingte Teamarbeit: mitarbeiten nur mit „guten Leuten“ oder wenn es bequem ist.
Dominanz: die eigenen Vorschläge immer für die besten halten und stille Mitglieder verdrängen.
Teamfähig: Mehrheitsentscheidungen mittragen, Neue unterstützen.
Ein Kollege lacht über jeden Vorschlag der Azubis und redet sie nieder.
Die Azubis verstummen.
Einordnung: dominant und teamhemmend.
Gemeinsames Ziel und Rollen im Team
Ein Team ist mehr als eine Gruppe, weil alle ein gemeinsames Ziel verfolgen und verschiedene Stärken einbringen.
Meredith Belbin beschreibt neun Teamrollen. Eine Person kann mehrere übernehmen.
Rollen nach Stärken verteilen: Wer Ideen hat, liefert Ideen, andere setzen sie um.
Haben alle denselben Arbeitsstil, fehlen Aufgaben wie Detailkontrolle oder Zeitplanung.
Teamarbeit lohnt sich bei komplexen Aufgaben aus mehreren Fachbereichen.
Gruppendynamik: die Beziehungen und Prozesse innerhalb der Gruppe.
Im Team gibt es drei Ideengeber, aber niemand prüft die Details.
Es fehlt die Rolle des Perfektionisten.
Folge: viele Ideen, aber unentdeckte Fehler.
Schmollen, weil jemand anderes leitet.
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