Bundeswehr-Dienstgrade und Laufbahnen im Einstellungstest üben
Fachfragen zu „Bundeswehr-Dienstgrade und Laufbahnen“, wie sie im Wissensteil vorkommen. Erst die Theorie, dann Beispielaufgaben mit Lösung.
Du ordnest Dienstgrade nach Gruppe und Reihenfolge, liest Abzeichen und kennst Dienstverhältnisse und Zugangswege.
Drei Laufbahngruppen: Mannschaften, Unteroffiziere, Offiziere.
Das Portepee trennt die Unteroffiziere: ohne Portepee oder Feldwebel mit Portepee.
Marine: Maat wie Unteroffizier, Bootsmann wie Feldwebel, Kapitänleutnant wie Hauptmann.
Freiwilliger Wehrdienst dauert 6 bis 11 Monate, ab 12 Monaten Soldat auf Zeit.
Abzeichen: Schrägstreifen, Tresse, Winkel, Sterne, Eichenlaub.
Mannschaften und Feldwebel steigen gleich auf: Grundform, Ober-, Haupt-, Stabs-, Oberstabs-.
So gehst du vor
Ordne den Dienstgrad zuerst seiner Laufbahngruppe zu.
Prüfe, ob Heer und Luftwaffe oder die Marine gemeint ist.
Bei Abzeichen: erst die Art des Zeichens, dann die Anzahl.
Probe: Gehört deine Antwort zur gefragten Gruppe?
Laufbahngruppen und Dienstgradgruppen
Die Soldatenlaufbahnverordnung ordnet jede Laufbahn einer von drei Laufbahngruppen zu, den Mannschaften, Unteroffizieren oder Offizieren.
Mannschaften sind die Einstiegsgruppe, Unteroffiziere führen Gruppen und Trupps, Offiziere sind die Führungsebene.
Amtlich gibt es feiner sieben Dienstgradgruppen.
Die Unteroffiziere teilen sich in ohne und mit Portepee.
Die Offiziere umfassen Leutnante, Hauptleute, Stabsoffiziere und Generale.
Wohin gehört der Stabshauptmann?
Er bildet mit dem Hauptmann die Gruppe der Hauptleute.
Laufbahngruppe: Offiziere
Die Stabsoffiziere als vierte Laufbahngruppe zählen.
Mannschaften und Unteroffiziere ordnen
Nach dem untersten Dienstgrad folgen Gefreiter, Obergefreiter, Hauptgefreiter, Stabsgefreiter, Oberstabsgefreiter, seit 2021 dann Korporal und Stabskorporal.
Unterster Dienstgrad: je nach Truppe Jäger, Panzerschütze, Kanonier, Flieger oder Matrose. Gefreiter frühestens nach drei Monaten, ab dann heißen alle gleich.
Ohne Portepee: Unteroffizier, Stabsunteroffizier
Mit Portepee: die Feldwebeldienstgrade, vom Feldwebel bis zum Oberstabsfeldwebel
Das Portepee, französisch für „Degenträger“, war die Quaste an der blanken Waffe. Den Kompaniefeldwebel nennt man „Spieß“.
Was folgt auf den Hauptfeldwebel?
Reihe: Feldwebel, Ober-, Haupt-, Stabs-, Oberstabs-
Nach „Haupt-“ kommt Stabsfeldwebel.
Den Stabsunteroffizier zu den Feldwebeln zählen. Er trägt noch kein Portepee.
Vollständige Theorie in der App
Den Rest der Theorie mit allen Lösungswegen findest du in der App.
