Bundeswehr-Dienstgrade und Laufbahnen im Einstellungstest üben
Berufsspezifisches Wissen für dein Auswahlverfahren: die Grundlagen zu Bundeswehr-Dienstgrade und Laufbahnen, kompakt aufbereitet und mit Beispielaufgaben zum Selbsttest.
Hier geht es um die drei Laufbahngruppen, die Reihenfolge der Dienstgrade in Heer, Luftwaffe und Marine, das Erkennen von Dienstgradabzeichen sowie um Verpflichtungszeiten und Zugangsvoraussetzungen.
Dienstgrade sind ein fester Bestandteil des Computertests. Achte besonders auf die Reihenfolge innerhalb einer Gruppe und auf die eigenen Bezeichnungen der Marine.
So gehst du vor
Ordne den genannten Dienstgrad zuerst einer Laufbahngruppe zu
Prüfe, ob nach Heer und Luftwaffe oder nach der Marine gefragt ist
Bei Abzeichenfragen: Winkel, Litze, Sterne oder Ärmelstreifen unterscheiden
Bei Laufbahnfragen: Dienstverhältnis, Verpflichtungszeit und Schulabschluss trennen
Die Laufbahngruppen
Soldatinnen und Soldaten werden in drei Laufbahngruppen eingeteilt.
Mannschaften — Einstieg nach der Grundausbildung
Unteroffiziere — Fach- und Führungsaufgaben, mit und ohne Portepee
Offiziere — Führungsebene
Amtlich gibt es sieben feinere Dienstgradgruppen: Mannschaften, Unteroffiziere ohne Portepee, Unteroffiziere mit Portepee, Leutnante, Hauptleute, Stabsoffiziere und Generale. Für den Test genügt die Einteilung in drei Laufbahngruppen. Zugeordnet werden sie durch die Soldatenlaufbahnverordnung.
Mannschaftsdienstgrade
Die Mannschaften bilden die Einstiegsgruppe und führen keine eigenen Verbände.
Gefreiter — erster Aufstieg nach dem untersten Dienstgrad
Obergefreiter — darüber
Hauptgefreiter — darüber
Stabsgefreiter — darüber
Oberstabsgefreiter — Abschluss der klassischen Reihe
Korporal und Stabskorporal — seit 2021 die Spitze der Mannschaften
Der unterste Dienstgrad heißt je nach Truppengattung Jäger, Panzerschütze, Kanonier oder Flieger.
Unteroffiziere
Der Begriff Portepee trennt die Unteroffiziere in zwei Gruppen.
Ohne Portepee — Unteroffizier, Stabsunteroffizier
Mit Portepee — Feldwebel, Oberfeldwebel, Hauptfeldwebel, Stabsfeldwebel, Oberstabsfeldwebel
Portepee bezeichnete ursprünglich die Quaste an der blanken Waffe. Das Wort stammt aus dem Französischen. Die Unteroffiziere mit Portepee heißen zusammenfassend Feldwebeldienstgrade, der Kompaniefeldwebel umgangssprachlich Spieß.
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